von UWG Siegen

Die UWG Siegen hat einen neuen Vorstand gewählt

Auf der Jahreshauptversammlung der UWG Siegen wurde Dr. Christian Johannes Henrich mit über 95 Prozent der Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Paul Oppermann verzichtete auf eine erneute Kandidatur, um die UWG mit einem jüngeren Vorstand zukunftsfähig zu machen. Dr. Henrich bedankte sich bei Oppermann für seinen vorbildlichen Einsatz als Vorsitzender, insbesondere während des letzten Kommunalwahlkampfs. Außerdem wurde Silke Grisse als 2. Stellvertreterin im Amt bestätigt. Oppermann bleibt als Beisitzer dem erweiterten Vorstand erhalten. Der neue Vorsitzende betonte, dass die UWG wieder interessant für junge Menschen werden müsse. Dies soll durch eine sichtbarere politische Ausrichtung der UWG Siegen passieren. "Die UWG-Fraktion ist der parlamentarische Arm, der Verein ist aber der Kopf der politischen Arbeit", so Dr. Henrich.

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von UWG Siegen

Antrag Müllvermeidung Wellersberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Mues,

die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Siegen beantragt, folgenden Beschluss zu fassen:

Die Verwaltung wird beauftragt, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die zunehmende Vermüllung auf der Panzerstraße zu vermeiden.

Begründung:

Anwohner beklagen sich über die zunehmende Vermüllung auf der Panzerstraße in Höhe des Geländes des  Vereins GHSV Siegen e.V.
Fast täglich, insbesondere jedoch nach Wochenenden oder Feiertagen, ist dort eine zunehmende Vermüllung zu beobachten, darunter gelegentlich auch zerbrochene Flaschen und Gläser. Zudem  wurde offensichtlich an zwei Stellen in unmittelbarer Nähe einer Sitzbank eine ungesicherte Feuerstelle angelegt.

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Antrag Konzept einer „Schwammstadt“

die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Siegen beantragt, folgenden Beschluss zu fassen:

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen,

  1. ob in der Universitätsstadt Siegen das Konzept einer „Schwammstadt“ grundsätzlich durchführbar ist und
  2. mit welchem finanziellen Aufwand bei einer Umsetzung zu rechnen ist.

Begründung:

Verstärkt durch den Klimawandel leiden Städte abwechselnd unter Starkregen und Hitze. Intelligentes Regenwassermanagement kann die Überflutungsgefahr mindern und die Lebensqualität steigern. Bereits im Jahr 2015 hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eine Studie veröffentlicht, in welcher der Begriff „Schwammstadt“ als Prinzip bezeichnet wurde, um für den öffentlichen Raum bestehender Städte nachhaltige Speicher- und Bewässerungssysteme zu entwickeln – als zentrale Zukunftsaufgabe für klimaangepasste Städte.

Das Konzept der Schwammstadt ist eine Idee, um Städte an den Klimawandel anzupassen. Bei dem Konzept geht es darum, Städte zu ertüchtigen, Wasser zu speichern, wenn es im Überfluss da ist, um das Wasser dann zur Verfügung zu haben, wenn man es dringend braucht, zum Beispiel zur Bewässerung von Stadtgrün oder Bäumen im Hochsommer.

Zwar kann eine Schwammstadt die Auswirkungen extremer Unwetter, wie wir sie kürzlich in Deutschland erlebt haben, nicht ausreichend begrenzen, ist aber ein wichtiger Baustein, um den vielfältigen Auswirkungen des Klimawandels zu begegnen. Jedoch können sich Städte so auf die Folgen des Klimawandels besser vorbereiten und seine negativen Effekte schwächen.

Solche Maßnahmen dienen aber nicht nur zur Verbesserung der Sicherheit, sondern auch zur Verbesserung der Lebensqualität. Denn eine grüne Stadt ist auch attraktiver für die Bewohner.

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von UWG Siegen

Antrag zum Erfahrungsbericht über den Einsatz von Bewässerungssäcken (Treegator)

In der Sitzung des Umweltausschuss vom 05.02.2020 berichtete die Grünflächenabteilung im Zuge eines Antrages der UWG-Fraktion über den probeweisen Einsatz von Bewässerungssäcken an ausgesuchten Orten in der Stadt Siegen. Ergebnisse sollten in einer späteren Sitzung vorgestellt werden, dies ist bisher noch nicht geschehen.

Daher bitten wir um einen Sachstands- und Erfahrungsbericht der Grünflächenabteilung, über den Einsatz von Bewässerungssäcken in der nächsten Sitzung des Ausschuss für Umwelt, Klima und Energie.

Auszug aus der Stellungnahme der Verwaltung von der Sitzung für Umwelt, Klima und Energie vom 24.08.2021:

Die Grünflächenabteilung der Stadt Siegen hat seit Frühling 2020 ca. 100 Stück Bewässerungssäcke von zwei verschiedenen Herstellern beschafft und an verschiedensten Baumstandorten im Stadtgebiet in den Einsatz gebracht.

Der Zeitraum von annähernd zwei vollständigen Vegetationsperioden reicht nicht aus, um den Nutzen und die Wirkung der Bewässerungssäcke abschließend zu bewerten. Da das Jahr 2021 bisher Niederschläge in ausreichendem Maße gebracht hat, ist eine Auswertung im aktuellen Jahr praktisch nicht möglich.

Die Bewässerungssäcke eignen sich nach den bisherigen Erfahrungen gut, um an extremen Standorten  mit zusätzlichem Wasser zu versorgen. Dies sind Standorte mit verdichteten Baumscheiben oder dort, wo die  offenen Baumscheiben eher klein sind. Auch in Bereichen mit starkem Oberflächengefälle eignen sich die Bewässerungssäcke gut. Auch zur Versorgung von bereits beeinträchtigten Bäumen (Baumkrankheiten, Anfahrschäden, Streusalzeintrag) eignen sich die Bewässerungssäcke.

Eine Arbeitserleichterung oder eine größere Effizienz bei der Wässerung von Baumstandorten ist bisher noch nicht ablesbar. Die Handhabung wurde als problemlos zurückgemeldet. Die Bewässerung über einen zuvor ausgebildeten Gießrand bzw. eine Gießmulde oder ein bereits bei der Pflanzung in die Pflanzgrube eingebrachtes Bewässerungsrohr wird aus der Praxis heraus allerdings bevorzugt.

Schäden durch Vandalismus waren bisher nicht zu verzeichnen. Allerdings wurden einige wenige Bewässerungssäcke entwendet. Die Bewässerungssäcke werden zum Teil als optisch störend in den Anlagen empfunden. Das zu erwartende erhöhte Abfallaufkommen nach dem Ende der ‚Lebenszeit‘ des Bewässerungssackes (Material Polyethylen) wird ebenfalls als Nachteil gewertet. Die Haltbarkeit der Säcke ist nach den bisherigen Erfahrungen aber deutlich höher als erwartet.

Aufgrund der relativ kurzen Einsatzzeit und des glücklicherweise wieder ‚normalen‘ Niederschlags im Jahr 2021 kann bisher leider nicht mehr als ein Zwischenfazit gezogen werden.

Die Grünflächenabteilung wird die Bewässerungssäcke zunächst weiter gezielt an problematischen Baumstandorten und in Trockenphasen einsetzen, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig werden bei Neupflanzungen weiterhin alle Möglichkeiten ausgenutzt, um die jeweiligen Baumstandorte weitestgehend zu optimieren (Größe der Pflanzgrube, Größe der offenen Baumscheibe, Substrat etc.), um die Bäume an ihren Standorten nachhaltig zu stärken.

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