von UWG Siegen
Antrag Effiziente Bewässerung städtischer Bäume
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Siegen beantragt, folgenden Beschluss zu fassen:
Prüfauftrag: Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob und wie in der Stadt Siegen ein effizienteres Baumbewässerungssystem (z. B. „treegator“) genutzt werden kann und dies in einer der nächsten Sitzungen des Umweltausschusses vorzustellen.
Begründung:
Bei der Bewässerung von Bäumen wird oft sehr viel Wasser verbraucht, da beim Bewässern mit Schlauch oder Gießkanne der Boden das Wasser nicht schnell genug aufnehmen kann. Das Wasser fließt an der Oberfläche weg und dringt unter Umständen nicht tief genug zu den Wurzeln vor.
Bei der Nutzung des Bewässerungssystems „treegator“ wird das Wasser langsam an das Erdreich abgegeben und durchfeuchtet dieses kontinuierlich bis an die Wurzeln der Pflanze. Das Erdreich speichert das Wasser je nach Witterung über mehrere Tage. Somit können die Gießintervalle über einen längeren Zeitraum verteilt werden.
Dieses Verfahren spart Wasser und ist weniger personalintensiv.
Auszug aus der öffentlichen Niederschrift über die 34. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Landschaftspflege und Energie:
Beschluss:
"Die Verwaltung habe sich zunächst einmal darauf festgelegt, mit einer Anreicherung von Kompost zu arbeiten, die wie wasserspeicherndes Granulat eine Verbesserung der Bodenluft sowie der Wasserhaltefähigkeit mit sich bringen, antwortet Herr Bergholz.
Herr F. Weber hat den Eindruck, die Verwaltung befasse sich von sich aus ausreichend mit der Thematik. Er hält einen Prüfauftrag demnach nicht für erforderlich.
Herr Langer zieht den Antrag zurück."
34. AfULE 05.02.2020
von UWG Siegen
Antrag ÖPNV-Angebot auf dem Heidenberg
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Mues,
die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Siegen beantragt, folgenden Beschluss zu fassen:
Die Verwaltung wird beauftragt, sich mit den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd in Verbindung zu setzen, um das ÖPNV-Angebot für die Mitarbeiter der Werkstätten auf dem Heidenberg zu den Stoßzeiten zu optimieren. Weiter wird die Verwaltung beauftragt, in der nächsten Sitzung dieses Ausschusses einen ausführlichen Sachstandsbericht über die Ergebnisse vorzulegen.
Begründung:
Im Gewerbegebiet Heidenberg haben sich zwei Werkstätten eines gemeinnützigen Trägers angesiedelt. Vor allem während der Stoßzeiten zu Arbeitsbeginn und zum Feierabend können die eingesetzten Busse die Nachfrage kaum erfüllen, sodass häufig nicht alle Fahrgäste mitgenommen werden können.
Auszug aus der öffentlichen Niederschrift über die 17. Sitzung des Bezirksausschuss V - Siegen-West vom 10.12.2019:
Beschluss:
"Der Bezirksausschuss V - Siegen-West - bittet die Verwaltung, sich mit den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd in Verbindung zu setzen, um das ÖPNV-Angebot, u. a. für die Beschäftigten der Werkstätten, auf dem Heidenberg zu Stoßzeiten zu optimieren.
Die Verwaltung wird gebeten, in der nächsten Sitzung zu berichten.
Beratungsergebnis: Einstimmig dafür, 0 Enthaltungen"
von UWG Siegen
Anfrage Bushaltestelle in Höhe des Kreisverkehrs in Siegen-Achenbach
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Mues,
in Zusammenhang mit der Errichtung einer provisorischen Bushaltestelle in Höhe des Kreisverkehrs in Siegen-Achenbach bittet die UWG-Fraktion um Beantwortung folgender Fragen:
Ist es vorgesehen, an dieser Stelle eine feste Haltestelle einzurichten?
Aus welchem Grund wird die reguläre Haltestelle 50 Meter weiter derzeit nicht angefahren?
Auszug aus der öffentlichen Niederschrift über die 17. Sitzung des Bezirksausschuss V - Siegen-West vom 10.12.2019:
"Frau Franke berichtet, dass eine feste Haltestelle eingerichtet werden soll. Warum die reguläre, 50 m entfernt liegende Haltestelle nicht angefahren wird ist der Verwaltung nicht be- kannt. Nach Aussage der VWS werden die Linien C 112 und C 113 dort noch bedient. Die derzeit provisorische Haltestelle diene der Verbindung der Dreisbachsiedlung mit der Innenstadt."
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von UWG Siegen
Antrag Parksituation "Am Rothenberg"
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die UWG-Fraktion im Rat der Stadt Siegen beantragt, folgenden Beschluss zu fassen:
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Sachstandsbericht bzgl. der Verbesserung der Parksituation „Am Rothenberg/Am Eichert“ zu erstellen und in der nächsten Sitzung dieses Bezirksausschusses vorzustellen. Dabei ist auch darzulegen, welche weiteren Maßnahmen – besonders auch im Kreuzungsbereich - geplant sind und wann diese umgesetzt werden sollen.
Begründung:
Der Kreuzungsbereich stellt weiterhin besonders für Schülerinnen und Schüler ein hohes Gefahrenpotenzial dar. Diese Situation ist so nicht mehr hinnehmbar und erfordert ein unverzügliches Handeln der Verwaltung.
Auszug aus der öffentlichen Niederschrift über die 17. Sitzung des Bezirksausschuss V - Siegen-West vom 10.12.2019:
"Frau Franke berichtet, die Kreuzungssituation „Am Eichert/Am Rothenberg“ sei mehrfach in Ortsterminen, auch mit der Polizei, untersucht worden. Die VWS habe dort keine Probleme gemeldet. Aus verkehrsbehördlicher Sicht gebe es keinen Handlungsbedarf, da die Straßenverkehrsordnung die Regelungen für das Parken vorgeben. Sie werde die Ordnungsbehörde bitten dort häufiger zu kontrollieren.
Herr Doppler teilt mit, dass sich die Arbeitskommission und der Verkehrsausschuss mehrfach mit der Thematik befasst haben. Seitens der Politik wurde vereinbart, die Aufstellfläche an der Bushaltestelle in die Böschung zu legen. Hinsichtlich der Vorfahrtsregelung im Kreuzungsbereich bestehe kein Grund für eine Beschilderung, da das Parken dort gesetzlich verboten sei. Zu Bedenken sei auch, dass bei einem Parkverbot das Problem an eine andere Stelle verlagert werde. Die Situation sollte weiter beobachtet werden.
Herr Langer hält fest, dass der Schulbus wegen parkender Fahrzeuge mitten auf der Straße halten müsse, was nicht akzeptabel sei. Wenn seitens der AWO Parkplätze für die Andienung der Werkstätten am Rothenberg benötigt werden müssen auch von dort Alternativen überlegt werden. Zugesagt wurde im Zuge der Verlegung der Dreisbachschule, alle Haltestellen ordentlich herzurichten. Dies sei noch immer nicht geschehen. Wenn der ÖPNV gestärkt werden solle, müsse auch eine entsprechende Infrastruktur vorhanden sein.
Herr Doppler hält es für sinnvoll, den Antrag an den Verkehrsausschuss zu verweisen.
Frau Franke hält fest, dass sich die (auf Bildern) geschilderten Situationen durch das Aufstellen von Verkehrszeichen oder Markierungen nicht beheben lassen. Es müsse eine Überwachung und Ahndung von Verstößen zu den genannten Zeiten erfolgen.
Beschluss:
Der Bezirksausschuss V - Siegen-West - überweist den Antrag zur weiteren Beratung an den Verkehrsausschuss.
Beratungsergebnis: Einstimmig dafür, 0 Enthaltungen"